Heiligabend: Einbruch in St. Matthäus-Kirche

Tuba gestohlen & Spendenbox geleert

Am Heiligen Abend bzw. in der Nacht zum 1. Weihnachtstag wurde in die St. Matthäus-Kirche eingebrochen.

Der oder die Täter brachen eine Seitentür auf und verschafften sich so Zutritt zu unserem Gotteshaus.

Die Täter zerstörten unter anderem die Spendenbox, in der die Gemeinde zur Zeit für die Aktion „Brot für die Welt“ sammelt, vollständig und nahmen den Inhalt einfach mit.

Außerdem wurde die Tuba gestohlen, die wenige Stunden zuvor bei unserer Christvesper zu hören war. Ihr nächster Einsatz war für den Festgottesdienst am 2. Christtag geplant.

Dank einer großzügigen Leihgabe konnte die Musik zum Festgottesdienst wie geplant erklingen.

Die genaue Schadenshöhe ist gegenwärtig noch unklar.

67. Aktion Brot für die Welt

Kraft zum Leben schöpfen“

Ohne Wasser gibt es kein Leben: Wasser, Ernährungssicherheit und eine gesunde Entwicklung sind untrennbar miteinander verbunden. Wasser gehört zum täglichen Brot. Es ist ein öffentliches, kostbares, aber endliches Gut. Für alle Menschen. Doch ein Viertel der Menschheit hat keinen Zugang zu adäquater Trinkwasserversorgung.

Hoffnung in der Klima- und Wasserkrise geben uns engagierte Menschen aus den Ländern des Globalen Südens. Mit Partner*innen entwickelt die Organisation Zukunftsmodelle, damit alle Menschen in Würde leben können. Wasser für alle und Klimagerechtigkeit erfordern einen grundlegenden Wandel.

Machen Sie mit ‒ tragen Sie dazu bei, dass wir das, was wir haben, weltweit gerechter verteilen. Denn wir sind der Überzeugung: Es ist genug für alle da!

Helfen Sie helfen.

Diese Möglichkeiten haben Sie:

  • In der St.-Matthäus-Kirche steht ab dem 1. Advent ein Sammelkasten bereit.
  • Persönliche Abgabe der Spende in der Kanzlei.
  • Spenden per Überweisung:
    Brot für die Welt
    Bank für Kirche und Diakonie
    IBAN: DE10 1006 1006 0500 5005 00
  • Spende via Online-Tool: den QR-Code scannen

Gott segne Geber und Gaben!

Rückblick auf den Tag des offenen Friedhofs


Der Tag des offenen Friedhofes am 21. September fand in diesem Jahr erstmalig in Kooperation mit dem Chemnitzer Geschichtsverein statt.

Bereits einige Tage vorher wurden an den Gräbern bedeutender Altendorfer und Chemnitzer Persönlichkeiten Informationsschilder aufgestellt, die der im Mai verstorbene Graphiker Harry Scheuner aus unserer Gemeinde entworfen hat. Mit seinen und eigenen Unterlagen führte der Geschichtsverein eine kulturhistorische Führung zu den Erbbegräbnissen durch, die bei über 40 Teilnehmern auf Interesse stieß. Auch an der anschließenden naturkundlichen Führung über den Friedhof nahmen nochmal ca. 20 Interessenten teil. Durch die Zusammenarbeit mit dem Geschichtsverein konnte ein breiteres Publikum als bisher angesprochen und erreicht werden.
Besonderer Dank gilt nochmal Herrn und Frau Hähle vom Geschichtsverein für ihr Engagement.

Im Rahmen dieser Veranstaltung konnten auch Anfragen zu Gräbern und Bestat­tungsmöglichkeiten gestellt und beantwortet werden.

Sehr herzlich Danken wir auch allen Spendern, die sich an diesem Tag für die Restaurierung des Erbbegräbnisses der Familie Grassmann engagiert haben. Insgesamt wurden an diesem Tag 178 EUR gespendet.

Katrin Fischer

Abwasseranschluss Friedhof

In diesem Jahr wurden die Sanitäranlagen in der Kapelle unseres St.-Matthäus-Friedhofes an das öffentliche Abwassernetz angeschlossen.
Damit entfällt künftig die Leerung der Grube, die bisher aller zwei Monate durchgeführt werden musste.

Bereits im letzten Jahr realisierte der städtische Abwasserbetrieb einen Anschluss von der Kanalisation auf dem Harthweg auf unseren dortigen Parkplatz. In diesem Jahr nun wurde eine ca. 100 m lange Abwasserleitung vom Parkplatz zur Kapelle durch ein Kemtauer Bauunternehmen verlegt und angeschlossen.

Die Baumaßnahme wurde mit Hilfe von Fördermitteln und Mitteln aus dem Friedhofshaushalt finanziert.

Katrin Fischer

Rüstzeit unter dem Thema der Jahreslosung

Vom 30. Oktober bis zum 2. November war eine buntgemischte Gruppe unterwegs im schönen Frankenwald, genau gesagt im Christian-Keyßer-Haus in Schwarzenbach am Wald.

Wir haben uns die Worte „Prüfet alles und behaltet das Gute“ zum Thema gewählt und im wahrsten Sinne des Wortes „Schätze“ entdeckt!

Los ging es schon in der Vorstellungsrunde: Was ist für dich „das Gute“? So bunt gemischt unsere Gemeinschaft war, so vielfältig waren auch die guten, oft unsichtbaren Dinge oder Erlebnisse oder Hobbys oder Begleiter, die für uns GUT sind.

Mit den Gleichnissen vom Schatz im Acker und der besonderen Perle eroberten wir gemeinsam in Kleingruppen und auf ganz kreative Weise, was uns Jesus in dieser ganz ein­fachen und doch sehr vielschichtigen Geschichte erzählt hat. Ein Feuerwerk von tollen Ideen, beim Duplo bauen, bei einer Bildcollage, beim Gestalten in Schuhkartons und beim Schauspiel verdeutlichte und vertiefte das Gehörte und ließ noch vieles nachklingen. Sehr bereichernd haben wir alle die vielen Gespräche in den Kleingruppen und beim Unterwegs sein erlebt. Diesmal waren Gäste aus Nikolai Thomas-, Bonhoeffer-, aus Borna und sogar aus Torgau dabei – ein Blick über den Tellerrand und eine sehr gute Gemeinschaft waren da zu spüren.

An den Nachmittagen eroberten wir ein bisschen das Frankenland: mit zwei Führungen auf der Festung Rosenberg in Kronach und mit einer Wanderung auf den Döbraberg. Hier gab es eine tolle Challenge: Einige Jungs transportierten gemeinsam einen Baumstamm den ganzen Döbra­berg hinauf. Eine tolle Aktion, die für viel Anerkennung gesorgt hat. Der Rückweg hielt eine besondere Überraschung bereit: Am Weg grasten Walliser Schwarz­nasenschafe mit Jungtieren.

In den Abendstunden hatten wir die Möglichkeit, uns beim Aquarellmalen auszuprobieren, einer Geschichte zu lauschen oder verschiedene Spiele kennenzulernen.

Ein guter Rahmen war für uns wieder die gemeinsame Morgenandacht, die Möglichkeit einer Gebetsgemeinschaft und am Ende des Tages der Abendsegen, bei dem wir symbolisch Blumen und Steine für unsere Eindrücke und Erlebnisse in die Mitte legten.

Es ist ein großes Geschenk, die Gemeinde so bunt und vielfältig zu erleben! Ein großer Dank geht an Pfarrer Schober, der unsere Tage mit gestaltet hat und an Steffi Heinrich und das Team für alle Vorbereitungen.

Gudrun Lange

20 Jahre Offene Kirche St. Matthäus

Am Mittwoch, dem 18. Juni dieses Jahres konnte die Kirche wieder geöffnet werden. Während der Vorbereitungen fielen mir Aufzeichnungen vom Beginn der Offenen Kirche in die Hände. Ebenfalls an einem Mittwoch, dem 1. Juni 2005, wurde von Frau Nürnberger, Frau Petzoldt und Frau Henker die Kirche zum ersten Mal geöffnet – also genau vor 20 Jahren!

In all den Jahren kamen so manche „Neugierige“ in unser Gotteshaus zum Gebet. Oft spielte Frau Zarbuch auf ihrer Flöte oder erzählte aus ihrem Leben; auch Herrn Holls Orgelmusik konnte man lauschen. In den vergangenen zwei Jahren erfreuten die Besucher Ausstellungen, unter anderem mit Werken des weltbekannten Bildenden Künstlers Igor Mitoraj und Aquarell-/Acrylmalereien von Regina Aurich aus unserer Gemeinde. Zuletzt war die Ausstellung anlässlich des 140-jährigen Bestehens unserer Kirchgemeinde.

Erwähnen möchte ich noch, dass seit 2013 und bis 2024 während der Offenen Kirche ein Basar mit selbst gefertigten Produkten angeboten wurde und alle Helferinnen und Helfer dankbar auf die behütete Zeit zurück blicken können.

Sylke Schumann

Andacht des Kindergartens in der Kirche

Ein fester Bestandteil unseres Kindergartenjahres sind die Andachten in unserer Kirche.

Dazu treffen wir uns einmal im Monat mit unserer Gemeindepädagogin oder unserem Pfarrer vor dem Altar, um gemeinsam zu singen, zu beten und spannende Geschichten aus der Bibel zu hören.

Es ist jedes Mal sehr berührend, wenn die Kinder mit dem Lied „Wo zwei oder drei in meinem Namen zusammen sind“ einziehen, im Halbkreis vor dem Altarbild sitzen und für jeden eine
Kerze angezündet wird.

Ein Highlight in diesem Jahr war die Andacht mit Pfarrer Schober, der uns mit auf die Empore nahm, um die Orgel zu entdecken. Der eindrucksvolle Klang faszinierte alle Kinder, die auch in das Innere der Orgel schauen und die Register mitziehen durften. Dieses Erlebnis wird wohl noch lange in uns nachklingen.

Daniela Neuber

Unser Baum am Pleißenbach

von Gudrun Lange, Ausschuss für Gemeindeaufbau

Am 1. Juni 2025 wurde der Stadtteilpark am Pleißenbach eröffnet. Wir freuen uns zu sehen, wie schön das Areal geworden ist.

Dank vieler Spender sind wir als St. Matthäus-Gemeinde Pate für vier Bäume geworden:
zwei Eichenbäume im Spielplatzbereich und zwei Feuerahornbäume im hinteren Bereich.

Inzwischen sind auch die Plaketten, die die Bäume kennzeichnen werden in Auftrag gegeben.

Im Rahmen unseres diesjährigen Gemeindefestes haben wir „unsere“ Bäume besucht und mit Bewässerungssäcken ausgestattet.

Um unser Patenamt mit Leben zu erfüllen ist die Einrichtung eines Giesdienstes für die Bäume geplant.

Inzwischen wurde die Beschilderung für unsere Bäumchen fertiggestellt. Wir warten jetzt auf die Aufstellung der Stelen. An der Rückseite der Stelen wird ein QR-Code angebracht, der zur Website der Gemeinde führt.

Beim Familienkonzert zum Weltkindertag wurde auch der Multicache für das Geocaching unserer interaktiven Schatzsuche vorgestellt und für die Öffentlichkeit freigegeben.

Gern kann weiter bei Trockenheit gegossen werden, direkt in die Pflanzsäcke (gerade Woche Kaßberg, ungerade Wochen Flemminggebiet). Vielleicht werden wir auch dabei angesprochen oder kommen mit den anderen Spaziergängern ins Gespräch …

Nachberufung in den Kirchenvorstand

Der Kirchenvorstand hat in seiner Sitzung am 10. Januar 2025 Herrn Joachim Werner in den Kirchenvorstand nachberufen. Die Nachberufung wurde notwendig, weil Marie Patschinsky den Kirchenvorstand auf eigenen Wunsch verlassen hat.

Joachim Werner ist seit seiner Kindheit mit der Gemeinde verbunden und engagiert sich auf vielseitige Weise für die Gemeinde.

Wir wünschen Herrn Werner für sein Amt Gottes Segen und viel Erfolg.

Im Gottesdienst am 19. Januar 2025 wurde Joachim Werner in sein neues Amt eingesegnet.