Winterkirche bis Anfang März

Der Kirchenvorstand hat in seiner Sitzung am 09.01.2026 beschlossen, dass die Sonntagsgottesdienste ab 18.01.2026 bis einschließlich 01.03.2026 im Gemeindehaus gefeiert werden. Davon ausgenommen sind die Familiengottesdienste. Wir versprechen uns davon eine Reduzierung des Energieverbrauchs in der kalten Jahreszeit.

Bitte beachten Sie auch die Aushänge.

Pfarrvakanz

Nach mehreren – leider erfolglosen – Stellenausschreibungen wurde unsere Pfarrstelle zuletzt im Dezember 2025 im Amtsblatt der sächs. Landeskirche ausgeschrieben.

Für unsere Gemeinde ist die Zeit, in der unsere Pfarrstelle unbesetzt ist, eine besondere Herausforderung. Vertretungen für Gottesdienste und Andachten, für Gemeindekreise und Seelsorge müssen gesucht und gefunden werden. Auch die Gemeindeleitung und die Führung der Beschäftigten ist neu zu organisieren.

Unser Kirchenvorstand ist bemüht, die in der Gemeinde entstandene Lücke schnellstmöglich wieder zu schließen. Die Zeit der Vakanz bietet für uns aber auch die Chance, bislang verborgene Potentiale und Fähigkeiten innerhalb der Gemeinde zu entdecken und zu nutzen. Denn: nur wenn alle mithelfen, können wir unser buntes Gemeindeleben aufrecht erhalten. Bei Fragen und Anregungen sind die Mitglieder des Kirchenvorstandes stets ansprechbar.

Im Juni 2023 haben wir unsere Pfarrerin, Frau Jutta Gildehaus, an ihre neue Wirkungsstätte in Zeithain verabschiedet. Wir wünschen ihr für ihre neue Tätigkeit Gottes Segen!

In den zurückliegenen Jahren war als Vakanzvertreter für unsere Gemeinde Herr Pfarrer Martin Schanz aus unserer Schwesterkirchgemeinde St. Georg in Chemnitz-Rabenstein bestimmt. Er hat den Staffelstab nun weitergegeben und wir danken Herrn Pfr. Schanz sehr herzlich für seinen Dienst in unserer Gemeinde.

Seit Mai 2025 ist Pfarrer Jan Schober aus der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde als Vakanzvertreter bestellt. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und wünschen Herrn Pfr. Schober Gottes Segen für diese zusätzliche Aufgabe.

Nach Einbruch in St. Matthäus-Kirche

Die Tuba ist wieder da

Nachdem am Heiligen Abend bzw. in der Nacht zum 1. Weihnachtstag in die St. Matthäus-Kirche eingebrochen und eine Tuba gestohlen wurde, gibt es in zwischen gute Nachrichten: die Tuba wurde von der Polizei gefunden.

Vorausgegangen war der Hinweis eines Zeugen, der das Instrument in einem Inserat auf einer Online-Plattform für private Verkäufe entdeckt hatte.

Die Polizei ging dem Hinweis nach. Obwohl das Inserat schon nach wenigen Stunden wieder von der Plattform gelöscht war, gelang des den Ermittelnden die Urheber des Angebotes ausfindig zu machen. Bei einer Hausdurchsuchung konnte unser Instrument schließlich sichergestellt werden.

Die beschädigte Tür wurde zwischenzeitlich gesichert. Die Instandsetzung wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Wir danken von Herzen allen, die sich in dieser Sache engagiert haben.

Heiligabend: Einbruch in St. Matthäus-Kirche

Tuba gestohlen & Spendenbox geleert

Am Heiligen Abend bzw. in der Nacht zum 1. Weihnachtstag wurde in die St. Matthäus-Kirche eingebrochen.

Der oder die Täter brachen eine Seitentür auf und verschafften sich so Zutritt zu unserem Gotteshaus.

Die Täter zerstörten unter anderem die Spendenbox, in der die Gemeinde zur Zeit für die Aktion „Brot für die Welt“ sammelt, vollständig und nahmen den Inhalt einfach mit.

Außerdem wurde die Tuba gestohlen, die wenige Stunden zuvor bei unserer Christvesper zu hören war. Ihr nächster Einsatz war für den Festgottesdienst am 2. Christtag geplant.

Dank einer großzügigen Leihgabe konnte die Musik zum Festgottesdienst wie geplant erklingen.

Die genaue Schadenshöhe ist gegenwärtig noch unklar.

Geistliches Wort

Liebe Besucherin, lieber Besucher,

„Alle Jahre wieder“ ist wohl eines der schönsten Lieder, das wir in der Advents- und Weihnachtszeit singen oder auf den Weihnachtsmärkten hören. Doch wer versteht eigentlich noch deren Sinn? Da ist etwa die Rede von einem „Christuskind, das segnet“. Oder in einem anderen Lied geht es um „Hirten“, die in einem Stall einen sogenannten „Heiland“ finden, der dann „Frieden auf Erden“ bringt. Fernerhin fragt sich manch einer, was die „rettende Stund“ in der „Stillen Nacht“ wohl bedeute, denn nicht allen Zeitgenossen ist klar, wovon die Welt, andere Menschen oder sie selbst gerettet werden sollen. Viele hören also die Texte, doch lösen diese oft nicht mehr ein tief-religiöses Gefühl in ihnen aus. Die Botschaft aber bleibt und wartet darauf, entdeckt zu werden. So erzählen die Lieder, welches Bild Gott von sich selbst hat. Nämlich, dass ER nicht allein bleiben möchte. Gott will Gemeinschaft haben! Fernerhin erzählen die Lieder, dass auch wir Menschen nicht ohne Gott leben können – ohne IHN fehlt uns etwas! So sind Herzen nicht nur unruhig, sondern ganze Gesellschaften werden kühler: Weil der säkulare Mensch sich immer mehr an die Stelle Gottes setzt, kann er nicht anders, als seine Gesellschaft ohne Bezug zu Gott zu schaffen. In ihnen geht es nach menschlichen, vorläufigen Logiken. Vor allem fehlt in der Regel jene Liebe, die von der ewigen Wahrheit aus denkt. Doch wo jene Liebe fehlt, bleibt eine gut gemeinte, doch kühle Ideologie zurück. So entschwindet langsam, aber stetig die Demut. Dass vielen aber genau jener „Dienst-Mut“ – also der „Mut zu dienen“ – fehlt, nehmen inzwischen auch viele Nichtchristen wahr. Sie bestätigen, dass so ein unruhiger Geist unter den Menschen wohne: Es gibt so einen „Scheuklappenblick“, der weder den Nächsten, geschweige denn Gott nicht mehr sehen möchte, sondern nur noch die eigenen Bedürfnisse und den eigenen Erfolg. Man sei mit sich selbst so sehr beschäftigt, dass man sich nicht nur selbst erschaffen will. Sondern dass man regelrecht verlernt habe, Achtung vor dem Gegenüber zu haben, die Werte der Gesellschaft zu leben oder gar nach Gott zu fragen.

Damit unsere Gesellschaft wieder wärmer und herzlicher miteinander umgeht – damit wir vor jener Sehnsucht nach unersättlicher Selbstbestätigung ‚gerettet‘ werden -, feiern wir auch in diesem Jahr Weihnachten. Und auch wenn viele mit den Texten der Lieder fremdeln, so singen wir wieder davon, dass Gott „auf die Erde hernieder kommt“ und sich den Menschen schenkt! Auch in diesen Weihnachtstagen „lasset uns darum künden“, dass Gott sich als ein Kind in der Krippe schenkt, um es Menschen leicht zu machen, mit IHM wieder in Gemeinschaft zu kommen. Und „lasset uns preisen mit frommen Weisen“, dass Gott sich als Baby schenkt, weil gewiss Menschenherzen berührt werden. Auch in unserem Volk werden Menschen wieder lernen, sich selbst zu verschenken. Weihnachten – das ist Gottes Angebot, es in unserem Land wieder mit IHM, aber auch untereinander von Mensch zu Mensch zu versuchen. Den Segen dazu haben wir, wie es die Jahreslosung für 2026 aus der Offenbarung 21,5 verheißt: „Gott sprich: Siehe, ich mache alles neu.“

Ein frohes Fest und Gottes Segen im neuen Jahr 2026 wünscht Ihnen, auch im

Namen des Kirchenvorstandes

Ihr Pfarrer Jan Schober

Monatsspruch Dezember 2025



Gott spricht: Euch aber, die ihr meinen Namen fürchtet, soll aufgehen die Sonne der Gerechtigkeit und Heil unter ihren Flügeln.“

Maleachi 3,20

Monatsspruch Januar 2026



Du sollst den HERRN, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft.“e verbinden und das Schwache stärken.“

5 Mose 6,5

67. Aktion Brot für die Welt

Kraft zum Leben schöpfen“

Ohne Wasser gibt es kein Leben: Wasser, Ernährungssicherheit und eine gesunde Entwicklung sind untrennbar miteinander verbunden. Wasser gehört zum täglichen Brot. Es ist ein öffentliches, kostbares, aber endliches Gut. Für alle Menschen. Doch ein Viertel der Menschheit hat keinen Zugang zu adäquater Trinkwasserversorgung.

Hoffnung in der Klima- und Wasserkrise geben uns engagierte Menschen aus den Ländern des Globalen Südens. Mit Partner*innen entwickelt die Organisation Zukunftsmodelle, damit alle Menschen in Würde leben können. Wasser für alle und Klimagerechtigkeit erfordern einen grundlegenden Wandel.

Machen Sie mit ‒ tragen Sie dazu bei, dass wir das, was wir haben, weltweit gerechter verteilen. Denn wir sind der Überzeugung: Es ist genug für alle da!

Helfen Sie helfen.

Diese Möglichkeiten haben Sie:

  • In der St.-Matthäus-Kirche steht ab dem 1. Advent ein Sammelkasten bereit.
  • Persönliche Abgabe der Spende in der Kanzlei.
  • Spenden per Überweisung:
    Brot für die Welt
    Bank für Kirche und Diakonie
    IBAN: DE10 1006 1006 0500 5005 00
  • Spende via Online-Tool: den QR-Code scannen

Gott segne Geber und Gaben!

Rückblick auf den Tag des offenen Friedhofs


Der Tag des offenen Friedhofes am 21. September fand in diesem Jahr erstmalig in Kooperation mit dem Chemnitzer Geschichtsverein statt.

Bereits einige Tage vorher wurden an den Gräbern bedeutender Altendorfer und Chemnitzer Persönlichkeiten Informationsschilder aufgestellt, die der im Mai verstorbene Graphiker Harry Scheuner aus unserer Gemeinde entworfen hat. Mit seinen und eigenen Unterlagen führte der Geschichtsverein eine kulturhistorische Führung zu den Erbbegräbnissen durch, die bei über 40 Teilnehmern auf Interesse stieß. Auch an der anschließenden naturkundlichen Führung über den Friedhof nahmen nochmal ca. 20 Interessenten teil. Durch die Zusammenarbeit mit dem Geschichtsverein konnte ein breiteres Publikum als bisher angesprochen und erreicht werden.
Besonderer Dank gilt nochmal Herrn und Frau Hähle vom Geschichtsverein für ihr Engagement.

Im Rahmen dieser Veranstaltung konnten auch Anfragen zu Gräbern und Bestat­tungsmöglichkeiten gestellt und beantwortet werden.

Sehr herzlich Danken wir auch allen Spendern, die sich an diesem Tag für die Restaurierung des Erbbegräbnisses der Familie Grassmann engagiert haben. Insgesamt wurden an diesem Tag 178 EUR gespendet.

Katrin Fischer

Abwasseranschluss Friedhof

In diesem Jahr wurden die Sanitäranlagen in der Kapelle unseres St.-Matthäus-Friedhofes an das öffentliche Abwassernetz angeschlossen.
Damit entfällt künftig die Leerung der Grube, die bisher aller zwei Monate durchgeführt werden musste.

Bereits im letzten Jahr realisierte der städtische Abwasserbetrieb einen Anschluss von der Kanalisation auf dem Harthweg auf unseren dortigen Parkplatz. In diesem Jahr nun wurde eine ca. 100 m lange Abwasserleitung vom Parkplatz zur Kapelle durch ein Kemtauer Bauunternehmen verlegt und angeschlossen.

Die Baumaßnahme wurde mit Hilfe von Fördermitteln und Mitteln aus dem Friedhofshaushalt finanziert.

Katrin Fischer