„Eine Reise zu Igor Mitoraj“

Ausstellungseröffnung mit der Autorin Elisabeth Melzer-Geissler

Wir laden herzlich zum Offenen Abend mit der Autorin Elisabeth Melzer-Geissler ein, die uns ihre Künstlerbiografie über den weltberühmten Bildhauer vorstellen wird.

Der Abend ist zugleich die Eröffnung der gleichnamigen Ausstellung in der St. Matthäus-Kirche.

Die Ausstellung ist bis 3. November, jeweils dienstags, mittwochs und donnerstags von 16:00 – 18:00 Uhr geöffnet.

Igor Mitoraj

wurde 1944 in Sachsen als Sohn einer polnischen Zwangsarbeiterin und eines französischen Kriegs-gefangenen geboren und verstarb 2014 in Paris.

Er wuchs in Polen auf, studierte an der Kunstakademie Krakau Grafik und Malerei und emigrierte 1968 nach Paris. In der Toskana fand er seine Wahlheimat. Mitoraj erhielt zweifach die Doktorwürde honoris causa, wurde mit renommierten internationalen Preisen ausgezeichnet und arbeitete an den berühmtesten Bühnen Italiens. Seine Werke eroberten die USA, Kanada und Japan und waren in den meisten Großstädten Europas zu finden, in Deutschland zuletzt 2013 im Außenbereich des Auswärtigen Amtes von Berlin.

Unser Gast

die Elisabeth Melzer-Geissler, recherchierte zwischen 2016 und 2019 in Sachsen und Italien, in Polen und Paris zu diesem besonderen Künstler mit einer aufregenden Biografie. Gehen Sie mit der Autorin auf Reisen, lassen Sie sich berühren von der Tiefe seiner Werke, in denen die Schönheit des Lebens, aber ebenso unsere Verletzlichkeit deutlich wird.

Die Bibel im Schuhkarton

Eine Ferienaktion von St. Matthäus

Viele von uns kennen die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“.
Aber: wer kennt die „Bibel im Schuhkarton“?

Über die Sommerferien waren die Kreativen unserer Gemeinde dazu aufgerufen, ihre

Lieblingsbibelgeschichte in einem Schuhkarton

zu gestalten.

Der Kreativität waren dabei keine Grenzen gesetzt:

  • ob mit übrigen Legosteinen oder mit Stabpuppen
  • mit Pfeifenputzerpüppchen oder mit Puppenhausfiguren
  • mit Figuren aus Knete, als Kochlöffelkino
  • und, und, und

Zum Schulanfängergottesdienst am 12. September 2021 konnten die eingereichten Arbeiten erstmals bestaunt werden.

Jetzt ist die Jury am Zug: für den Publikumspreis können alle Besucher abstimmen:

Jede Besucherin/jeder Besucher kann drei Punkte, auf mehrere Arbeiten verteilt oder gemeinsam, vergeben. Dafür einfach die die Nummer des Bibelkartons und die Punktzahl notieren.

Die Ausstellung ist zu den Gottesdiensten und im Rahmen der offenen Kirche immer Mittwochs ab 16:00 Uhr zugänglich.

Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt zum Familiengottesdienst am Erntedanksonntag.

Steigende Infektionszahlen

Aufgrund steigender Infektionszahlen besteht ab sofort die Notwendigkeit, bei unseren Veranstaltungen eine medizinische Mund-Nase-Bedeckung oder eine FFP2-Schutzmaske zu tragen.

Zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung im Falle einer festgestellten Infektion werden ab sofort auch wieder Anwesenheitslisten geführt.

Geistliches Wort

Liebe Besucherin, lieber Besucher,

jetzt ist die schönste Zeit im Garten, alles blüht und grünt. Im September gibt es zudem den „Tag der Schöpfung“. Ich freue mich immer wieder an den schönen Gärten und ihrer Pracht in unserer Stadt. Da fällt mir ein: „Und Gott der Herr pflanzte einen Garten in Eden. Und er ließ aufwachsen aus der Erde allerlei Bäume, verlockend anzusehen und gut zu essen.“, heißt es in der Bibel. Mit dem Garten des Paradieses beginnt die Geschichte der Bibel und unserer Welt. Ein Garten kann auch heute ein Stück Paradies auf Erden sein. Im Garten, in Gottes schöner Natur, sind wir der Schöpfung nahe. Im Garten arbeitend, sind wir dem Schöpfer nahe, Hand in Hand mit ihm wirkend. Ein englischer Garten z. B. lädt ein zum Spazieren, zum Radfahren, Spielen, Sonnen, zum Baden im Bach. Im botanischen Garten erblüht das Wunder der Pflanzen, im zoologischen lassen sich Tiere in ihrem Gehege bestaunen. Der Biergarten bietet, Gott sei Dank, trotz Corona wieder gemütliche Rast.

„Und Gott der Herr nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte.“

So schaue auch ich oft in den Garten ums Pfarrhaus. Zusehen kann ich etwa, wie die Früchte der Obstbäume wachsen und reifen. Wie eine kleine Welt ist der Garten, Gleichnis der großen Welt. Wir sind beauftragt zu bauen und zu bewahren, zu graben, zu säen und zu pflanzen, zu harken und zu gießen, zu beschneiden, zu ernten und einzusammeln, zu hegen und zu pflegen, alles zu seiner Zeit.

Und doch – im Garten ist es geschehen, unmenschlich wurde der Mensch, weil er sein wollte wie Gott. Zerstörung folgte darauf. Verbaut und verwahrlost, verwildert und zertrampelt, verunstaltet statt gestaltet ist der Garten des Menschlichen. Stein und Beton, Teer und Asphalt drängen sich vor. Steine fliegen in Nachbars Garten.

Und gerade in Zeiten von Corona, denke ich, spüren wir es deutlich, das kleine Stück Paradies, was unser Garten uns bieten kann, wenn wir nicht weit verreisen können, ist so kostbar. Aber es darf uns nicht die Augen verschließen vor der Not und dem Unglück um uns herum, vor dem, was wirklich zählt im Leben. Der Monatsspruch für September lässt es uns nicht vergessen: „Ihr sät viel und bringt wenig ein; …“. Das fordert auf, sich zu prüfen, Konsequenzen zu ziehen. Und die sind manchmal sehr hart. „Da wies Gott der Herr den Menschen aus dem Garten Eden.“ Das war schon am Anfang so, als der Mensch nicht auf Gott hörte und ihn vergaß. – Und hier, bei Haggai geht es ganz konkret darum, dass der Prophet das Volk Israel, nach dem Exil zurück in Jerusalem, ermutigen will, den Tempel wiederaufbauen. Den Ort, an dem sie Gott begegnen und auf ihn hören können, um so die Welt mitzugestalten und Segen zu sein. Stattdessen lag dieser brach und sie kümmerten sich damals nur um ihre eigenen Häuser und Gärten, um sich selbst. Gott und der Nächste fehlten dabei und so blieb das Leben unerfüllt, zu eng. Wer aber erfüllt und segensreich leben möchte, braucht einen größeren Horizont. So ein Leben hat viele Dimensionen: Eintreten für andere, sich einmischen, neugierig bleiben für Gottes Wort. Das Wichtigste jedoch bleibt, wie ich denke, sich in allem von der Liebe Gottes beschenken und leiten zu lassen. Wo wir uns als solche Beschenkte und Versorgte erfahren, haben wir wieder die Hände frei, um uns nach außen zu öffnen. Wir können schauen, was der Liebe dient und sie weiterschenken im Lachen mit dem Nächsten, im gemeinsamen Aushalten von Trauer und Enttäuschung, im dankbaren Loben miteinander, vereint in Klage, Protest und Hoffnung, um so selbst auch durch den Nächsten beschenkt zu werden. Gott ist die Liebe. Deshalb war auch die Ausweisung aus dem Garten Eden nicht Gottes letztes Wort. – Gott sei Dank.

Seit Weihnachten dürfen wir wissen, es gilt: „Heut schleußt er wieder auf die Tür zum schönen Paradeis.“ Und der Weg zum Garten der Menschlichkeit, zur Bewahrung der Schöpfung, zur Achtung allen Lebens, zur Liebe ist durch Jesus Christus vorgegeben. Wer sich an ihn hält, der kann Hass, Neid und Zerstörung überwinden, der wird erfülltes Leben finden. Und dem gilt die große Verheißung aus Offenbarung 2, 7: „Wer überwindet, dem will ich zu essen geben von dem Holz des Lebens, das im Paradies Gottes ist.“

Es grüßt im Namen des Kirchenvorstandes und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Ihre Pfarrerin Jutta Gildehaus

Monatsspruch August

Neige, HERR, dein Ohr und höre! Öffne, HERR, deine Augen und sieh her!“ (2. Könige 19, 16)

Monatsspruch September

Ihr sät viel und bringt wenig ein; ihr esst und werdet doch nicht satt; ihr trinkt und bleibt doch durstig; ihr kleidet euch, und keinem wird warm; und wer Geld verdient, der legt’s in einen löchrigen Beutel.“ (Haggai 1, 6)

Wie im Himmel so auf Erden

Herzliche Einladung zur Gemeinderüstzeit in Schmiedeberg

Miteinander singen und spielen, Vorträge hören,
Bibel lesen, über Glauben und Leben ins Gespräch kommen, musizieren und schöne Ausflüge in der Natur unternehmen – dazu sind alle herzlich eingeladen.


Inmitten einer idyllischen Waldregion im Osterzgebirge, im Tal der Roten Weißeritz, liegt der kleine Ort Schmiedeberg.

Seit 50 Jahren lädt das Martin-Luther-King-Haus ein, vom Alltag abzuschalten um geistig und geistlich aufzutanken.

Termin: 28. – 31. Oktober 2021

Anmeldeschluss: 30. September 2021

Weitere Infos in unserem Flyer:

Friedhofseinsätze

An den Samstagen 24. Juli und 18. September, jeweils von 8:00 – 12:00 Uhr, gibt es wieder Gelegenheit, gemeinsam auf unserem Gottesacker oder in der Friedhofskapelle aktiv zu werden. Ein kleiner Pausen-Imbiss wird vorbereitet. Auch stundenweise HelferInnen sind willkommen! Rückfragen bitte über die Friedhofsmitarbeiter oder die Kanzlei.

Aussetzung der Maskenpflicht

Aufgrund der niedrigen Infektionszahlen im Stadtgebiet kann bis auf weiteres auf das Tragen einer medizinischen Mund-Nase-Bedeckung in den Räumlichkeiten verzichtet werden. Dies gilt, solange der Mindestabstand von 1,50m eingehalten wird.

Hilfe für Hochwasseropfer

Fassungslos sehen wir die Bilder der Zerstörung aus den Hochwassergebieten im Westen Deutschlands.

Der Kirchenvorstand hat in seiner Sitzung am 16. Juli 2021 beschlossen, die Menschen in der Krisenregion durch eine Spende zu unterstützen. Bis Erntedank sammeln wir für die Katastrophenhilfe der Diakonie. Spenden können in die dafür vorgesehenen Kästen in der Kirche eingelegt oder im Gemeindebüro abgegeben werden.

T-Shirts von Sponsorenläufen gesucht

Für unseren Kindergarten suchen wir nicht mehr benötigte T-Shirts vergangener Sponsorenläufe unserer Kirchgemeinde.

Die Shirts sollen umgenäht und von unseren Kindergartenkindern getragen werden, wenn sie im öffentlichen Verkehrsraum unterwegs sind. So sind die Kinder gut sichtbar und die Kleidungsstücke erfüllen noch einen Zweck.

Erntedankfest 2021

Alle gute Gabe kommt her von Gott dem Herrn!

EG 508

Am Sonntag, dem 3. Oktober, feiern wir in unserer St. Matthäus-Kirche den Erntedankfestgottesdienst.

Die Gaben werden danach wieder an drei Einrichtungen weitergegeben, welche für andere mit Liebe kochen:

  • an das Haus Kinderland im Heckertgebiet
  • in die Stadtjugendkirche und
  • zu den Schwestern der Mutter Teresa.

Deshalb bitten wir reichlich um Blumenspenden und um alles, was im Garten gewachsen ist. Gern wird der Altarplatz aber auch mit gut haltbaren leckeren Lebensmitteln (z. B. Konserven) geschmückt.

Bitte bringen Sie die Gaben bis Freitag, den 1. Oktober ins Pfarrhaus. Dort steht ein Tisch und ein Wassereimer für Blumen im Hausflur bereit. Am Samstag, dem 2. Oktober wird ab 8:00 Uhr die Kirche geschmückt – auch hier ist die Abgabe möglich.

Wir wollen uns an der Fülle der Schöpfung freuen und gemeinsam dem Schöpfer die Ehre geben. Dank und Gottes Segen für alle, die mithelfen, dass unser Reichtum besser verteilt werden kann!